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Jugend

USCD Dijon gewinnt das internationale Jugendturnier beim VfL Fontana Finthen

Bericht von Manfred Mahle
- Fontana-Vorstand -

Für die Erwachsenen ging es beim Besuch in Mainz um ein Wiedersehen mit Freunden. Schon bei der Ankunft an der Bezirkssportanlage in Finthen gab es ein großes Hallo. Durch die gegenseitigen Besuche in den letzten drei Jahren „kennt man sich“. Schon bei der Kontaktaufnahme zur Planung des Jugendturniers wurde offenkundig, dass die Gäste aus dem Departement Cote-d`Or in der Region Burgund sich in Finthen wohl fühlen: Sie baten um eine Zimmerreservierung  im „Babbelnit“!

Eröffnet wurde das Turnier von der Finanzministerin von Rheinland-Pfalz, Frau Doris Ahnen. Jürgen Häfner begrüßte außerdem im Namen des Vereins ganz herzlich Herrn Ortsvorsteher Herbert Schäfer, Herrn Wolfgang Reichel (MdL) sowie zahlreiche Sponsoren. 

Eroeffung

 Die Ministerin unterstrich die große Bedeutung der Städtepartnerschaft mit Dijon und lobte die jahrelangen Aktivitäten der Fontana im Bereich der Integration sehr. Die Reden und Ansprachen wurden simultan durch Dirk Erp übersetzt.

Junge Kicker aus Dijon beim Turnier in Finthen

Internationales C-Jugend Turnier am 13./14.Juni beim VFL Fontana Finthen

Am kommenden Wochenende findet auf der Bezirkssportanlage an der Waldthausenstrasse im Stadtteil Finthen ein großes Jugend-Fußballturnier. An der Eröffnung des Turniers am Samstag, dem 13. Juni, nehmen die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen und der Ortsvorsteher Herbert Schäfer teil.

Das Turnier steht im Zeichen der Städtepartnerschaft zwischen Mainz und Dijon; der VfL Fontana Finthen pflegt diese Partnerschaft bereits seit vielen Jahren durch rege  Kontakte und gegenseitige Besuche im Rahmen von Jugend Fussballturnieren.

05.06.2015

Von Johannes Holbein

Fontana in der Nachwuchsarbeit mit neuem Konzept / Kooperation mit Fußball-Akademie Südwest

Finthen. Es war ruhig auf dem Klubgelände des VfL Fontana Finthen. Zwei ältere Damen schlenderten vor das Vereinslokal, hielten kurz inne, besprachen sich, ob sie nicht eine Mahlzeit zu sich nehmen sollten und spazierten dann doch weiter. In der Gaststätte spülte eine Frau Gläser, ein Mann saß am Tresen und starrte auf sein Handy. Ruhe, Gelassenheit, aber ein Umbruch? Auf den ersten Blick erinnerte daran nichts. Hinter den Kulissen allerdings, in einem Raum im ersten Stock, war von dieser gemächlichen Stimmung nichts mehr zu spüren. 

Eine Frau und vier Männer diskutierten voller Tatendrang, der so gar nicht zu diesem verschlafenen Vormittag passen wollte. Die fünf Personen waren Annette Willems, VfL-Vorsitzende, Tim Klotz, stellvertretender Jugendleiter, Mahir Sahin, Sportlicher Leiter der Fußballakademie Südwest, Raimund Hahn, Geschäftsführer der Akademie und Peter Hess, früher Mannschaftsarzt des FSV Mainz 05. Sie luden zum Pressegespräch ein und erzählten von ihren Träumen und Visionen, oder wie Klotz formulierte: vom ,,Finther Weg".

An der Römerquelle entsteht ein neues Nachwuchskonzept. 

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Pfingsten 2014: Gegenbesuch unserer D1 und C2 bei unseren französischen Freunden in Dijon

Reisebericht von Winfried Schmitt

Vom 6. – 9. Juni 2014 fuhren unseren Jugendlichen unter Leitung von Ehrenjugendleiter Winfried Schmitt, der die Fahrt organisiert hatte, in die Mainzer Partnerstadt Dijon.

Nach unserer Ankunft am Freitag und einem ersten Kennlernen wurden die Kinder auf die Gastgeberfamilien verteilt. Die begleitenden Eltern, sowie das ehemalige Stadtratsmitglied Herbert Egner, der für unseren Verein die Kontakte geknüpft hat und uns auch diesmal bei der Organisation unterstützte, wurden von Vorstand des USC Dijon zu einem gemeinsamen Abendessen, eingeladen, wo erste Kontakte geknüpft wurden. Die Kinder vergnügten sich an der Play-Station und unterhielten sich mit Händen und Füße oder französischen, deutschen oder englischen Brocken. Wenn alles nichts half, kam der Computer mit dem Google Übersetzer zum Einsatz. Der USC Dijon, ursprünglich der Eisenbahner-Sportverein,  ist ein großer Verein mit 25 Jugendmannschaften.

Am Samstag trafen wir uns alle im Stadion zu einem großen Jugendturnier.

Da es ein reines C-Jugendturnier war, waren unsre Jungs des jüngeren C-Jugendjahrgangs und der D-Jugend ihren Gegnern körperlich unterlegen, hielten aber großartig mit. Beide Mannschaften konnten jeweils sogar zwei Spiele gewinnen.

Da in beiden Teams die Torhüter kurzfristig wegen Krankheit ausgefallen waren, halfen uns die Gastgeber mit „Leihspielern“ aus.

Hier ein Bild von der Siegerehrung, bei der die Kapitäne unserer Mannschaften den Gastgebern einen Wimpel und Gastgeschenke übergaben.

Siegerehrung

Anschließend stellten sich die Teams zum gemeinsamen Foto

DijonFontanaTeams

Am Sonntag stand dann „Kultur“ auf dem Programm. Zunächst fuhren wir in die Stadt Alesia. Dort fand im Jahre 52 vor Christus eine der berühmtesten Schlachten der Weltgeschichte statt. Julius Caesar besiegte das vereinigte gallische Heer unter Vercingetorix ( Vorbild für Asterix) nach monatelanger Belagerung. Die Belagerungsanlagen sind nachgebaut und im Museum konnte man römische und gallische Waffen besichtigen.

Kultur

Höhepunkt war eine Vorführung von Männern in römischen Uniformen. Sie stellten die Schlachtordnung und Kampftechniken der damaligen Soldaten nach.

Roemerkampf

Nachmittags ging es dann in die schöne mittelalterliche Stadt Chateauneuf mit einer großartigen Burg. Auf Grund der großen Hitze ließen wir den Nachmittag mit einem Bad in einem der Stauseen Dijons ausklingen.

Am Pfingstmontag unternahmen wir dann eine Stadtführung durch die Hauptstadt Burgunds mit ihren Palästen und Kathedralen. Höhepunkt war ein Besuch im Stadtpalast des Präfekten von Burgund. In Frankreich entspricht die Position eines Präfekten ungefähr der eines Ministerpräsidenten. Mit großen Augen vernahmen wir, dass zwei unserer Jungs in diesem Schloss bei der Familie des Präfekten gewohnt hatten. Der Sohn der Familie war Torhüter beim USC Dijon und hatte sogar bei einer unserer Mannschaften ausgeholfen. Die Familie Mailhos empfing uns sehr freundlich, bewirtete uns und zeigte uns die Prunkzimmer mit jahrhundertealten Möbeln, prächtigen Kronleuchtern und Wandteppichen.

Palast

In diesem Palast wohnten und wohnen die französischen Könige und Präsidenten, wenn sie in Dijon zu Besuch waren oder kommen. Sogar Kaiser Napoleon schlief schon dort.

Palast2

Dann hieß es Abschied nehmen von unseren Freunden. Wir bedankten uns für die überaus herzliche Aufnahme. Wenn man bedenkt, dass Deutschland und Frankreich in den letzen 150 Jahren drei brutale Kriege gegeneinander geführt hatten und sich als natürliche Feinde angesehen hatten ( es fanden gerade die Jahresfeiern zur Landung der Alliierten in der Normandie statt und die Gedenkfeiern zum Ausbruch des ersten Weltkrieges vor genau 100 Jahren stehen unmittelbar bevor), so ist der Wandel vom schlimmsten Feind zum besten Freund Deutschlands ein wahres Wunder. Wir hoffen, dass unser Austausch zur Festigung dieser Freundschaft beiträgt und haben die Franzosen natürlich schon zum Gegenbesuch in Mainz im nächsten Jahr eingeladen.

Unser Dank gilt, neben Herrn Egner, der uns auch mit seinem 3500 € teuren besonderen Kälte sprayenden Gerät  bei Verletzungen half, den begleitenden Eltern, die uns bei der Aufsicht und Betreuung der Jungs halfen: den Herren Hoffmann, Sontheim und Goland. Ein besonderer Dank geht an Herrn Erb, der uns als perfekt französisch sprechender Dolmetscher ganz viel half.

Zusätzliche Informationen